Vereinsgeschichte

Die Geschichte des Lohausener Sportverein 1920 e. V. Anfang des Jahres 1920 wurde der „Turn- und Sportverein Lohausen 1920“ durch die Gebr. Curtius und Strack, Jos. Houben, W. Werkhausen und andere gegründet, welcher später in „Lohausener Sportverein 1920“ umbenannt wurde. Nachdem es dem damaligen Vorstand gelungen war, ein Gelände hinter der Luftschifferkaserne zu erhalten, begann kurz darauf der Spielbetrieb. Das erste Spiel war ein Fußballfreundschaftsspiel gegen den D.T.S.V. 1847. Aufgrund der französische Besatzung im Jahre 1921 mußte für jedes Spiel erst eine Genehmigung eingeholt werden. Aufgrund dessen drohte der Spielbetrieb zu erlahmen. 1922 stellte Rittmeister a.D. D. L. Lantz ein Waldgelände unentgeltlich zur Verfügung bis wir 1924 nach Abzug der Franzosen zur alten Spielstätte zurückkehrten. 1927/28 mußte der LSV wieder umziehen, da der hiesige Flughafen expandierte. Der Verein bekam den Sportplatz  an der Flughafenstraße, nahe der Bahnlinie U79 gelegen, zugewiesen. 1930 wurde die Spielstätte eingeweiht. Zu Beginn des zweiten Weltkrieges wurde dieser Platz, welcher vor dem Clubhaus lag, beschlagnahmt. Anno 1945 wurde die wiederher-gestellte Sportanlage wieder freigegeben und ein Jahr darauf als „Carl-Zissig-Kampfbahn“ eingeweiht. Ein großer Tag in der Historie des LSV war der 06.12.1953: Das Clubhaus „An den Birken“ wurde eröffnet, nachdem sich die aktiven Mitglieder jahrelang beim „Armen Mann“ in Lohausen im Keller umgezogen und gewaschen haben. Die Sorge um die Sportanlage des LSV sollte aber immer noch nicht beendet sein. Die Stadt Düsseldorf plante und plante. So mußte die Sportanlage des LSV dem Ausbau des Nordsterns und der A44 weichen. Der Verein wurde in den 70er Jahren zum „Projektverdrängten“ und mußte mit der Stadt hartnäckige Verhandlungen führen, um bei den Planungen für das neue Sportgelände hinter dem Lantz´schen Park berücksichtigt zu werden. 1978 wurde die Tennisabteilung des LSV ins Leben gerufen. Aufgrund dieser Tatsache wurde dem LSV vom Sportamt der Stadt Düsseldorf ein entsprechendes Gelände am Neusser Weg, idyllisch am Lantz´schen Park gelegen, angeboten. Am 26.10.1979 wurde Dank der Initiative unseres damaligen Vorsitzenden (heute Ehrenvorsitzender) Herrn Rolf Lenssen mit dem Bau der Clubanlage begonnen. Knapp zehn Monate später, am 22.08.1980, konnte bereits Richtfest für das neue Clubhaus mit intregierter Gastronomie gefeiert werden. Am 16.05.1981 wurde die Tennisabteilung mit ihren acht Aschenplätzen feierlich eröffnet. In den vergangenen Jahren konnte sich die Tennisabteilung immer weiter etablieren und weiterentwickeln. Sie ist heute eine feste Größe im Tennisverband Niederrhein und ein beliebter Treffpunkt im Düsseldorfer Norden und darüber hinaus. Regelmäßig treffen sich circa 150 aktive Tennisspieler des LSV, um ein paar schöne und spannende Matches zu bestreiten. Den sportlichsten Höhepunkt, den die Tennisabteilung verbuchen konnte, ist der Aufstieg der Damen-Medenmannschaft 50 (1) in die erste Verbandsliga im Jahre 2007. Es ist die höchste Spielklasse, die eine Medenmannschaft des LSV je erreicht hat. Aber auch an unserem Club ging der Abschwung im Tennis nicht vorrüber, und so reduzierten sich die Mitgliederzahlen auf ein Minimum. Da war es gut, dass wir ein Gesamtverein sind, denn die wirtschaftliche Lage hätte eine Existenz schwierig gestaltet. 2009 ging es aber wieder aufwärts und das in riesigen Schritten. Heute haben wir wieder 380 Mitglieder. Hinzu kommt, dass die rund 200 Kinder fast alle trainieren, und so war der Plan schnell gefasst, eine Tennishalle muss her. Es entstand eine Zwei-Feld-Traglufthalle, so dass alle Mitglieder auch im Winter eine Spielmöglichkeit haben. Wir stellen fest, dass viele den Wunsch haben, im Winter auf Asche zu spielen, und wir mit dieser Entscheidung richtig gelegen haben.

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